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            <title>41. Landesdelegiertenkonferenz 2019: Anträge</title>
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                <title>41. Landesdelegiertenkonferenz 2019: Anträge</title>
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                        <title>L1NEU: Wir fairwandeln Brandenburg: ökologisch - sozial - weltoffen!</title>
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                        <author>Landesdelegiertenkonferenz (beschlossen am: 23.02.2019)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Liebe Brandenburgerinnen, liebe Brandenburger,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>am 1. September 2019 ist Landtagswahl.</strong> Diese Wahl wird richtungsentscheidend für die zukünftige gesellschaftliche Entwicklung in Brandenburg. Denn wir stehen vor großen Herausforderungen. Mit Ihrer Stimme entscheiden Sie über den weiteren politischen Kurs in unserem Land.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Weil wir hier leben!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Menschen, die hier aufwachsen und leben, wohnen und arbeiten, brauchen Perspektiven für ein gutes Leben – jetzt, morgen und auch übermorgen. So unterschiedlich und vielfältig wie die Menschen hier, so unterschiedlich und vielfältig ist unser Land. Die urbanen Ballungsräume rund um Berlin gehören ebenso dazu wie die historischen Städte und Dörfer in den ländlichen Regionen. Brandenburg ist reich an schöner Natur, Naturparks, Wäldern, Seen und Gewässern. Diesen Schatz wollen wir schützen und für zukünftige Generationen bewahren. Wir stehen für ein lebendiges Land, in dem ein Klima des Respekts und der Toleranz herrscht, in dem unsere Kinder gesund aufwachsen und ältere Menschen so lange wie möglich im häuslichen Umfeld bleiben können, in dem Neuzugezogene willkommen sind und in denen auch Sie als Bürger*in mitgestalten können. Der Zusammenhalt unserer Gesellschaft und die Zukunft unseres Planeten entscheiden sich hier, vor Ort. Gemeinsam haben wir es in der Hand, unser Land ökologischer, sozialer und weltoffener zu machen, mit mehr Klima-, Umwelt- und Naturschutz, guten Verbindungen mit Bus-, Bahn und Rad, starken Familien, gut ausgestatteten Kitas und Schulen und vielfältigen Angeboten für die ältere Generation. Wir wollen Brandenburg <em>fair</em>wandeln. Denn es liegt uns am Herzen. Weil wir hier leben!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mit fünfzig Projekten unser Land ökologischer, sozialer und weltoffener machen!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Menschen und die nachhaltige Entwicklung stellen wir ins Zentrum unserer Politik. Wir packen den Kohleausstieg und den sozialverträglichen Strukturwandel in der Lausitz endlich an und fördern den umweltverträglichen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Wir machen Schluss mit der industriellen Massentierhaltung und dem Gift auf unseren Äckern und bringen mehr ökologische Lebensmittel auf unsere Teller. Wir sorgen für mehr Naturschutz und eine klare Spree und kämpfen gegen überflüssigen Plaste- und Verpackungsmüll. Wir leiten eine Trendwende für den öffentlichen Nahverkehr ein und schaffen freie Bahn für den Radverkehr. Wir kümmern uns um bezahlbaren Wohnraum und um lebendige Dörfer und Städte. Wir bauen das Breitband- und Mobilfunknetz im ganzen Land aus. Wir kämpfen gegen Kinderarmut und stärken die Fachkräfte in den sozialen Berufen. Wir bringen die Integration von Geflüchteten voran und verteidigen unsere Demokratie gegen rechts. Wir bringen Frauen an die Spitze statt zurück an den Herd. Wir denken pro-europäisch und machen Europa vor Ort erfahrbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kein Aufbruch ohne grün!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit 1990 regiert die SPD dieses Land. Nach der friedlichen Revolution haben wir gemeinsam in der ersten Landesregierung Aufbruch verbreitet, die damals modernste Verfassung Deutschlands in Kraft gesetzt und viele Grundlagen gelegt, auf denen Brandenburg in den Folgejahren aufbauen konnte. Heute versprüht die SPD alles andere als Aufbruch. Es fehlen Visionen und Mut, die ökologischen und sozialen Herausforderungen zu meistern, die vernachlässigten ländlichen Räume gezielt in den Blick zu nehmen und Brandenburg zu einer Modellregion für nachhaltige Entwicklung zu machen.<br><br>
Wir Bündnisgrüne stehen für einen erneuten Aufbruch für Brandenburg. Anders als die SPD wollen wir ein sozial- und klimaverträgliches Ende der Braunkohle und die Industrialisierung von Landwirtschaft und Tierhaltung zurückdrängen. Anders als die Linke wollen wir ökologische und soziale Politik zusammen denken. Anders als die CDU wollen wir Freiheits-, Bürger-, und Grundrechte schützen und schließen eine Zusammenarbeit mit der AfD eindeutig aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig war unsere freiheitliche Demokratie seit 1990 noch nie so gefährdet wie heute. Insbesondere Rechtspopulisten und Rechtsextreme bedrohen den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, attackieren unsere liberalen Grundwerte und verbreiten Hass und Hetze im Netz und auf der Straße. Für uns sind die Würde des Menschen, Demokratie, Respekt und Toleranz die Grundlagen eines guten Miteinanders aller Menschen, die hier leben. Wir als Bündnisgrüne laufen dem Rechtsruck nicht hinterher, wir wollen ihn zurückdrängen und in die Schranken weisen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Opposition geht auch konstruktiv. Auch als kleine Fraktion kann man Großes erreichen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das beweisen wir als kleinste Oppositionsfraktion seit unserem Wiedereinzug in den Brandenburger Landtag im Herbst 2009 mit unserer konstruktiven Oppositionsarbeit jeden Tag aufs Neue. So gelang es unserer bündnisgrünen Fraktion in den vergangenen Jahren immer wieder, grüne Themen auf die Tagesordnung im Landtag zu setzen, um für unsere Inhalte Mehrheiten zu erringen. Denn Inhalte kommen bei uns an erster Stelle. Je nach Projekt haben wir deshalb die Zusammenarbeit mit SPD und LINKE, wie auch mit der CDU gesucht und immer wieder gefunden. So konnten wir u.a. die Kinder- und Jugendbeteiligung in der Kommunalverfassung verankern, über ein Paritätsgesetz die Repräsentanz von Frauen im Landtag verbessern, einen Tierschutzplan, erste Ansätze eines Bahnhofssanierungsprogramms und die Enquetekommission für die ländlichen Räume etablieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen für unser Land.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das bisherige Parteiensystem ist im Umbruch. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch in Brandenburg nach dem 1. September 2019 keine Zwei-Parteien-Regierungskoalition mehr möglich sein wird. Wir haben Mut zur Veränderung, neue Ideen und eine klare Haltung. Wir stehen für einen eigenständigen bündnisgrünen Kurs. Uns geht es um einen entscheidenden Richtungswechsel in der Umwelt- und Klima-, in der Landwirtschafts- und in der Verkehrspolitik. Uns geht es um mehr soziale Gerechtigkeit und die Verteidigung unserer freiheitlichen Gesellschaft. Wir wollen eine Politik nah an den Bürger*innen, die zuhört, ihre Sorgen ernst nimmt und nicht von oben durchregiert. Das alles zusammen ist nur mit uns zu haben. Dafür treten wir ein! Brandenburg <em>fair</em>wandeln, ökologischer, sozialer und weltoffener machen – das ist unser Anspruch an eine Regierungsbeteiligung. Dass es einen Unterschied macht, ob wir in der Landesregierung sind, zeigen wir tagtäglich in vielen Bundesländern, wo Grüne in verschiedenen Regierungskonstellationen erfolgreich mitgestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit einer starken Wahlbeteiligung machen wir deutlich, dass wir unsere Demokratie schätzen und ihre Werte verteidigen. Wir haben es gemeinsam in der Hand, wie wir unsere Zukunft gestalten. Politik ist nicht machtlos. Politik kann Dinge verändern. Mit Ihrer Stimme bei der Landtagswahl entscheiden Sie darüber, wie Brandenburg zukünftig aussehen wird. Wenn sie mehr Grün für Brandenburg wollen, dann wählen Sie BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Je stärker wir werden, desto ökologischer, sozialer und weltoffener wird Brandenburg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Deshalb bitten wir Sie bei der Wahl am 1. September 2019 um Ihre Stimme für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 15 Mar 2019 17:22:06 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L2NEU: Weil wir hier leben! - Kommunalpolitische Erklärung </title>
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                        <author>Landesdelegiertenkonferenz (beschlossen am: 24.02.2019)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Liebe Brandenburgerinnen, liebe Brandenburger,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>die bezahlbare Wohnung, der Radweg zum Bahnhof, die Kita um die Ecke, das schnelle Internet, der zuverlässige Mobilfunkempfang, der Sport- und Kulturverein, der Erhalt des Dorfladens oder die Bäume in unserer Straße – direkt vor unserer Haustüre wird über unsere Lebensqualität entschieden. In unseren Städten und Gemeinden legen wir den Grundstein für ein gutes Leben für alle Menschen, jetzt, morgen und auch übermorgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und die Zukunft unseres Planeten wird auch hier in der Kommune entschieden: <strong><strong>„Global denken, lokal handeln!“</strong></strong><br><br>
Demokratie wird zuallererst vor Ort gelebt und praktiziert. Wir stehen für lebendige Orte, in denen ein Klima des Respekts und der Toleranz herrscht, in denen unsere Kinder gesund aufwachsen können und ältere Menschen so lange wie möglich im häuslichen Umfeld leben können, in denen Neuzugezogene willkommen sind und in denen wir auch als Bürger*in mitgestalten können. Gemeinsam haben wir es in der Hand, unsere Kommunen ökologischer, sozialer und weltoffener zu machen, mit mehr Klima-, Umwelt- und Naturschutz, guten Verbindungen mit Bus, Bahn und Rad, starken Familien, attraktiven Kulturangeboten sowie gut ausgestatteten Kitas und Schulen und vielfältigen Angeboten für die ältere Generation.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>So unterschiedlich und vielfältig wie die Menschen, die hier leben, so unterschiedlich und vielfältig ist das Land. Wir sind uns bewusst, dass die Problemlagen und Herausforderungen sehr unterschiedlich sind und stehen für eine starke kommunale Selbstverwaltung. Jede Kommune hat das Recht, ihre eigene individuelle Lösung zu suchen und muss dazu auch die tatsächlichen Möglichkeiten haben. Grundvoraussetzung dafür ist eine auskömmliche Finanzierung der Städte und Gemeinden. Es gibt einige wohlhabende, aber auch viele finanzschwache Kommunen. Immer noch steht jede fünfte Kommune unter Haushaltsaufsicht, das heißt die Einnahmen decken die Ausgaben nicht und Rücklagen sind nicht vorhanden. Wir streben eine Neuordnung des kommunalen Finanzausgleichs und eine Teilentschuldung der Kommunen mit besonders hohen Kassenkrediten an, um ihnen genug eigene Gestaltungsspielräume zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Bündnisgrüne haben gute Ideen, Mut zur Veränderung und eine klare Haltung. Wir haben ein politisches Angebot für unser ganzes Land und passende Antworten für die individuellen Herausforderungen vor Ort. Wir wollen unser Land <em>fair</em>wandeln. Denn es liegt uns am Herzen. Weil wir hier leben!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am 26. Mai 2019 wählen Sie in Brandenburg sowohl das Europaparlament, als auch, wer Sie in den nächsten Jahren in der Gemeindevertretung, im Ortsbeirat, in der Stadtverordnetenversammlung und im Kreistag vertreten wird. Sie haben es in der Hand, Ihr Dorf, Ihre Gemeinde oder Ihre Stadt ökologischer, sozialer und weltoffener zu machen! Deshalb bitten wir Sie, am 26. Mai 2019 bei der Kommunalwahl um Ihre Unterstützung für Bündnis 90/Die Grünen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Weil wir hier leben!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Öko? Logisch! Für lebenswerte Kommunen für Mensch und Umwelt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weil wir hier leben - wollen wir gesunde und lebenswerte Kommunen. Dafür ist es<br>
nötig, dass bei allen Entscheidungen der ökologische Blick genauso selbstverständlich wird wie der finanzielle, denn langfristig ist ökologisches Verhalten auch günstiger, als ökologische Schäden aufwändig reparieren zu müssen. Nur so können wir unsere vielfältige Landschaft für uns und unsere Kinder erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür machen wir uns stark.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der schwindenden Biodiversität muss Einhalt geboten werden. Ein besserer Arten- und Tierschutz lässt sich z.B. durch die Schaffung naturnaher Grünflächen, durch die Reduzierung der Mahd auf das Minimum und den Verzicht auf chemische Dünger und Pflanzenschutzmittel erreichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen einen besseren Baum- und Alleenschutz durch kommunale Baumschutzsatzungen und Nachpflanzprogramme, baumschonenden Straßenbau und weitestgehenden Verzicht auf Salzeinsatz im Winter.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Den Einsatz von Glyphosat und Neonikotinoiden wollen wir auf kommunalen Flächen unterbinden. Für Bürger*innen wollen wir Informationen und Workshops zum Gärtnern ohne Gifte anbieten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir streben eine gentechnikfreie Landwirtschaft an und wollen eine bessere Überwachung der Einhaltung der Düngeverordnung durch die Kreisumweltbehörden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Verwendung von Laubbläsern sehen wir kritisch, nicht nur aus Lärm- und<br>
Emissionsschutzgründen, sondern auch wegen der Gefährdung von Bodenbewohnern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wasser muss in der Landschaft gehalten werden. Regenwasser muss versickern können und sollte seltener abgeleitet werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Den Hochwasserschutz wollen wir ökologisch gestalten, indem wir Auen und Wiesen erhalten, statt sie zu versiegeln oder als Ackerflächen zu nutzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kommunale Abwasserkonzepte wollen wir weiterentwickeln und neu orientieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In Dörfern ohne zentrale Abwasserentsorgung soll die Errichtung von Pflanzenkläranlagen gefördert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gute Beleuchtungskonzepte berücksichtigen neben Sicherheitsstandards und Klimaschutz durch das Einsparen von Strom auch den Schutz der nachtaktiven Tiere.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In Zusammenarbeit mit den lokalen Unternehmen wollen wir ehrgeizige Umweltstandards etablieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Energie und Klimaschutz. Global denken, lokal handeln.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Starkregenereignisse 2017 und der Hitzesommer 2018 haben deutlich<br>
gezeigt: Der Klimawandel ist bereits in vollem Gange. Die Klimaerhitzung zu<br>
begrenzen ist DIE Menschheitsaufgabe für das 21. Jahrhundert. Viel hängt dabei<br>
von der internationalen, Bundes- und Landesebene ab. Die dort formulierten Ziele<br>
müssen aber oft vor Ort konkrete Umsetzung erfahren, damit sie tatsächlich<br>
realisiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür machen wir uns stark:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir brauchen lokale Klimaschutzkonzepte, die Maßnahmen sowohl für die Begrenzung der Klimaerhitzung als auch für die Anpassung an den bereits stattfindenden Klimawandel beinhalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kreisliche und kommunale Stabsstellen für den Klimaschutz sollen alle Maßnahmen und Investitionsvorhaben auf die Vereinbarkeit mit den Klimaschutzzielen abgleichen. Wir wollen Klimaschutz als Steuerungsziel in den kommunalen, doppischen Haushalten verankern und umsetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen Energie einsparen, indem in den Gemeinden ein Energiemanagement implementiert wird, welches fortlaufend Einsparpotentiale identifiziert und diese umsetzt. Bei den zuständigen Energiemanager*innen sollen sich auch Bürger*innen über Einsparmöglichkeiten informieren können. Meist finanziert sich ein Energiemanagement durch die Einsparungen selbst.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Indem wir die Beschaffung auf ökologische und soziale Kriterien ausgerichten, auf sparsame und klimafreundliche Technologien setzen und bei Neuanschaffungen auf die Lebenszyklus- statt nur auf die Anschaffungskosten schauen, wollen wir die Energie-Effizienz deutlich steigern. Das beinhaltet z.B. LED bei der Straßenbeleuchtung, die Antriebsumstellung auf Gas, Strom oder Hybride beim kommunalen Fuhrpark oder die energetische Modernisierung kommunaler Wohnungen und Verwaltungsgebäude.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die letztlich benötigte Energie soll möglichst aus erneuerbaren Quellen bereitgestellt werden. Den Ausbau wollen wir dezentral gestalten und die Bürger*innen partizipieren lassen, z.B. über Mieter*innenstrom. Den Strombezug der Gemeinden wollen wir auf Ökostrom umstellen. Wir unterstützen die Gründung von Stadtwerken oder auch gemeindeübergreifenden Regionalwerken sowie Bürger*innenkraftwerken, um die Wertschöpfung der Strom- und Wärmegewinnung in der Region zu halten. Über Solardachkataster wollen wir das Potential der Sonnenenergie, insbesondere auf kommunalen Gebäuden und Liegenschaften, sichtbar machen und nach und nach nutzen. Dabei soll es eine frühzeitige, transparente und intensive Bürger*innenbeteiligung bei den Standortentscheidungen geben. Die Verwertung von Biomasse wollen wir auf regionale Kreisläufe und die Nutzung von Reststoffen beschränken und damit sowohl Strom als auch Wärme für Nahwärmenetze produzieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei der Planung von Windenergieanlagen wollen wir für bessere Beteiligungsmöglichkeiten und gesetzlich gesicherte finanzielle Teilhabe für Bürger*innen und Kommunen Sorge tragen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir unterstützen ein Grünflächenmanagement, dass auf heimische und klimawandelresistente Bepflanzung setzt, die den Wasserhaushalt stabilisiert und die Biodiversität erhöht. Kommunale Wälder wollen wir nach und nach zu arteinreichen Mischwäldern umbauen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei der Städteplanung achten wir auf den Erhalt von Frischluftschneisen, um überhitzten Siedlungen eine Frischluftzufuhr zu sichern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Begleitgrün öffentlicher Straßen und Wege sowie Plätze und Schulhöfe wollen wir ökologisch gestalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bürgerschaftliches Engagement für den Klimaschutz, wie lokale Agenda-Gruppen oder Divestmentvereine, unterstützen wir durch Tagungsmöglichkeiten und konkrete Zusammenarbeit. Außerschulische Bildungsangebote wollen wir erhalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir machen mobil. In Stadt und Land</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen auf eine umwelt- und sozialverträgliche Mobilität. Dafür wollen wir die Stadtentwicklung auf kurze Wege zwischen Wohnen, Arbeit/Ausbildung, Einkaufen und Freizeit ausrichten. Diese Wege sollen dann zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV zurückgelegt werden können. Den klimaschädlichen und lärmintensiven Verkehr mit dem Auto wollen wir auf das nötige Mindestmaß reduzieren. Davon profitieren am Ende auch die Autofahrer*innen, da auf den Straßen nur noch die Autos unterwegs sind, die das tatsächlich müssen. Wir setzen uns dafür ein, kommunale Verkehrskonzepte zu entwickeln, die eine strategische Gesamtplanung ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür machen wir uns stark:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine moderne Stadtplanung schafft kurze Wege, z.B. indem bei neuen Wohngebieten die Versorgung mit Schulen, Kitas, Einkaufsmöglichkeiten und Nahverkehrserschließungen gleich mitgeplant wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die natürlichste Art der Fortbewegung - das Laufen - stärken wir durch attraktive Fußwege. Das beinhaltet u.a. klare Wegeführungen, attraktiv gestaltetes Umfeld mit Sitzmöglichkeiten sowie guter Beleuchtung in der Nacht, sichere Querungsmöglichkeiten von Straßen und die Einrichtung von Fußgängerzonen und verkehrsberuhigten Bereichen. Bei den Planungen und dem Bau achten wir auf weitgehende Barrierefreiheit.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um den Radverkehr voran zu bringen, braucht es ausfinanzierte kommunale Radverkehrspläne und Radverkehrsbeauftragte. Diese sollen u.a. ein Netz radverkehrsfreundlicher Wegebeziehungen, verkehrssichere Wegeführung, wetterfeste und diebstahlsichere Abstellmöglichkeiten beinhalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Angebot des Busverkehrs verbessern wir durch Taktverdichtungen bestehender und Schaffung neuer Linien, insbesondere Ortsbuslinien. Linien mit unsteter Nachfrage flexibilisieren wir durch Ruf- und Bürgerbusse, wobei wir auch die Potentiale autonomen Fahrens testen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mitfahrbänke und Mitfahr-Apps fördern wir. Sie bieten besonders im ländlichen Raum die Möglichkeit, freie Sitzplätze bei ohnehinstattfindenden Fahrten zu teilen und damit auch Sozialstrukturen zu stärken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Buslinien sollen bei uns nicht an den Kreisgrenzen enden. In kreisübergreifender Zusammenarbeit mit dem VBB richten wir landesbedeutsame Buslinien ein, die größere Zentren auch über Kreisgrenzen hinweg verbinden, insbesondere als Querverkehr zwischen den Bahnlinien.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Haltestellen und Fahrzeuge des ÖPNV wollen wir barrierefrei gestalten. Die vorhandenen Straßenbahnen wollen wir dabei erhalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir verbessern die Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsträger durch passende Umsteigezeiten, sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder – im besten Fall mit Reparaturservice – und attraktiven Park&amp;Ride-Orten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beim Straßenbau setzen wir auf Erhalt vor Neubau. Neubau wollen wir auf das absolut notwendige Maß beschränken und lieber vorhandene Straßen in einen ordentlichen Zustand versetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Statt auf übermäßigen Bau und kostenloses Angebot von Stellplätzen auf kommunalen Flächen, setzen wir auf konsequente Parkraumbewirtschaftung, attraktive Park &amp; Ride Angebote und autofreie Zentrumsbereiche. Werden Stellplätze auf Kosten von Grünflächen errichtet, setzen wir uns für Ausgleichsmaßnahmen ein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Für Straßenausbau und -erschließung ist uns eine frühzeitige Beteiligung der Anwohner*innen bei der Planung wichtig, damit keine überdimensionierten und damit teuren und flächenversiegelnden Anlagen geschaffen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir ordnen und hierarchisieren die Straßennetze, damit alle Wohngebiete zu attraktiven Tempo-30-Zonen werden und Tempo 50 nur noch auf den Hauptachsen gilt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir kämpfen auf allen Ebenen für mehr Verbindlichkeit von Lärmaktionsplänen und der konkreten Umsetzung der darin enthaltenen Maßnahmen. Dafür formulieren wir keine Prüfaufträge, sondern stellen die Notwendigkeit der Maßnahmen zur Erreichung der Lärmminderungsziele heraus, damit übergeordnete Behörden diese nicht mehr ablehnen können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen die Umsteigebeziehungen zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern (Bus-Bahn, sichere Radparkplätze an Bahnhöfen usw.) verbessern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir verfolgen das Ziel der vollständigen Vermeidung von Todesopfern im Verkehr (Vision Zero). Dafür richten wir kommunale Unfallkommissionen ein, die regelmäßig Unfallschwerpunkte besuchen und konkrete Verbesserungen erarbeiten. Diesen Kommissionen sollen mindestens die Verkehrspolizei, die Stadtplanung und verkehrspolitische Verbände wie ADFC, VCD und ADAC angehören.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir schaffen Städte und Dörfer mit hoher Lebensqualität</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen nachhaltig planen und bauen, denn Brandenburgs Kulturlandschaften, seine Dörfer und Städte sind es uns wert. Wir wollen sie uns und unseren Kindern<br>
und Enkeln erhalten und zum Wohle der Allgemeinheit weiterentwickeln. Schöne und<br>
erhaltenswerte Städte und Dörfer mit hoher Aufenthaltsqualität für Wohnen, Arbeiten und Freizeit sind Grundlage für ein nachhaltiges Lebensumfeld.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür machen wir uns stark:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es gilt vorrangig, den Innenbereich zu aktivieren. Auch in den meisten Gemeinden mit Bevölkerungswachstum hält dieser noch ausreichend Flächen für Wohnen, Gewerbe und soziale Infrastruktur vor. Gesundes und umweltschonendes Bauen ist bei einer Betrachtung der Lebenszykluskosten auch wirtschaftlich nachhaltiger, als die reine Betrachtung der Baukosten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir stehen für echte Bürgerbeteiligung bei kommunalen Bauvorhaben sowie in der Stadt- und Regionalplanung. Standort- und Investitionsentscheidungen bedeutender kommunaler Bau- und Planungsvorhaben sollen in partizipativen Verfahren unter Beteiligung von Planer*innen, Nutzer*innen, Betroffenen, Vertreter*innen der Verwaltung und Abgeordneten vorbereitet werden. Ziel ist eine belastbare Bedarfsplanung, höhere Akzeptanz und ein sicherer Kostenrahmen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auch in den Regionalen Planungsgemeinschaften wollen wir echte Beteiligung und<br>
Teilhabe der Bürger*innen umsetzen. Dazu müssen diese finanziell und personell besser ausgestattet werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei der Gestaltung von Straßen und Plätzen achten wir auf hohe Aufenthalts-qualität. Sie sind nicht nur notwendige Verkehrswege, sondern auch Lebensraum, der unsere Städte und Dörfer attraktiv macht. Großkronige Bäume, Blühwiesen und Wasserflächen verbessern das Mikroklima, reinigen die Luft und fördern die<br>
Vielfalt unserer Flora und Fauna. So entstehen lebenswerte und gesunde<br>
Städte und Dörfer.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Für über 90 % der Haushalte ist ein Glasfaseranschluss bis ins Haus (FTTH) möglich und auch wirtschaftlich darstellbar. Das wollen wir umsetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es darf keine Dörfer mehr ohne Mobilfunkempfang geben. Hilfe in Notfällen rufen zu können und die sichere Nutzung von Internetdiensten erfordern eine 100%ige Abdeckung bewohnter Bereiche durch die Netzbetreiber. Dafür setzen wir uns ein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Liegenschaften sowie land- und forstwirtschaftliche Flächen der Kommunen wollen wir grundsätzlich nur im Erbbaurecht oder als Pachtland vergeben. Die Vergabe soll nach inhaltlichen Kriterien (Konzeptverfahren), nicht nach Höchstgebot erfolgen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen kommunale Wohnungsbaugesellschaften, -genossenschaften und selbstnutzende Baugemeinschaften, die den Gedanken der Gemeinnützigkeit verankert haben, stärken und auch neue gründen. Gewinne sollen nicht<br>
ausgeschüttet, sondern reinvestiert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nachhaltig Wirtschaften in der Kommune</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltigkeit und Gemeinwohl sind für uns die Grundpfeiler der ökologisch-sozialen Marktwirtschaft, die wir weiter entwickeln wollen. Unser Ziel ist es, die vorhandenen Mittel nachhaltig in die Zukunft zu investieren, Ressourcen sparsam einzusetzen, die Umwelt nicht zu verschmutzen, die Wertschöpfung fair zu verteilen und Armut zu bekämpfen. Bündnisgrüne kommunale Wirtschaftspolitik nutzt die Marktmacht der Öffentlichen Hand, um nachhaltige Beschaffung zu betreiben, unterstützt in der Städteplanung den kleinen und mittelständischen Handel sowie regionale Wirtschaftskreisläufe.<br><br>
Dafür machen wir uns stark:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge und der Beschaffung der Verwaltung sollen ökologische und soziale Kriterien gelten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir entwickeln kommunale Divest-Strategien, die Mittel von Geldanlagen bzw. Unternehmen abziehen, die z.B. fossile oder nukleare Energieträger stützen, Waffen herstellen oder vertreiben, Pflanzen oder Saatgut gentechnisch verändern oder Tierversuche bei Kosmetika durchführen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mittelständische Firmen und Handwerksbetriebe wollen wir stärken, indem wir<br>
öffentliche Aufträge und Beschaffung, wo immer möglich, aufgegliedert in<br>
Fach- und Teillose ausschreiben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir bevorzugen eine Stadtplanung zugunsten lebendiger Innenstädte und Dorfkerne mit kleinen, mittelständischen und inhaber*ingeführten Betrieben statt weiterer Einkaufszentren auf der Grünen Wiese.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir treiben die Etablierung von Regionalsiegeln voran und stärken die Marktbeziehungen zwischen Stadt und Land. So stärken wir die regionale Vermarktung und regionale Wertschöpfungsketten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen lokale Online-Handelsplattformen initiieren, damit auch kleinere, lokale Händler vor Ort stärker am Online-Handel partizipieren können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Für die Vermarktung vor Ort wollen wir zum Beispiel Wochen-, Öko- oder Bauernmärkte mit günstigen Standgebühren etablieren und bereits bestehende Märkte stärken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mit uns gibt es kommunale Aktionspläne gegen Plaste. Wir machen Schluss mit überflüssigem Plaste- und Verpackungsmüll z.B. mit Pfandsystemen für Kaffeebecher oder Refillstationen für Wasserflaschen. Wir prüfen die Möglichkeiten einer kommunalen Plastesteuer.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kommunale RepairCafés oder kommunale Gebrauchtwarenläden zur Wiederverwendung oder Reparatur von Konsumgütern erfahren unsere Unterstützung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachhaltiger und umweltfreundlicher Tourismus bedarf entsprechender Kultur-, Natur- und Mobilitätsangebote.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gründer*innen wollen wir, z.B. durch Innovations- und Transferzentren, unterstützen: zum Austausch, zur Weiterbildung sowie zur Vernetzung untereinander sowie mit Hochschulen und Forschung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Durch offene Werkstätten, in denen gegen eine Nutzungsgebühr Geräte genutzt und geteilt werden können, die für einzelne Unternehmen zu teuer wären, wollen wir junger oder kleine Unternehmen unterstützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen den Handel mit fairen Produkten vor Ort fördern und beantragen die Anerkennung als „Fairtrade“ -Kommune im Rahmen der Kampagne „Fairtrade Towns“.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Familien stärken</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kinder sind unsere Zukunft und Familie ist dort, wo Kinder sind und wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Wir wollen allen Kindern ermöglichen, gesund und sicher aufzuwachsen und dafür gute Bedingungen in unseren Kommunen schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür machen wir uns stark:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen unsere Städte und Gemeinden familienfreundlicher gestalten und Mütter und Väter darin unterstützen, Familie und Berufsleben miteinander zu verbinden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Jedes Kind braucht gute Startchancen ins Leben, von Anfang an! Wir wollen die Hebammenversorgung sichern, alle Geburtsstationen im Land Brandenburg erhalten, die Angebote der „Frühen Hilfen“ weiter ausbauen und &quot;Netzwerke gesunde Kinder&quot; professionalisieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gute Kitas in Stadt und Land – wir wollen Dorfkitas erhalten und Kitas zu Bildungsorten weiterentwickeln, indem wir mit pädagogischen Konzepten, guter räumlicher und finanzieller Ausstattung und regelmäßiger Zertifizierung für mehr Qualität in unseren Kitas sorgen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen die Qualität in den Kitas weiterentwickeln und die Einführung der Beitragsfreiheit fortsetzen. Dazu streben wir eine Senkung der Betreuungsschlüssel und familiengerechte Betreuungszeiten an. Bis die Beitragsfreiheit erreicht ist, setzen wir uns für sozial gerechte und vergleichbare Elternbeiträge in den Kommunen ein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen Kitas zu Familienzentren weiterentwickeln. Hier können niedrigschwellige Angebote wie Schwangerschaftsberatung, Eltern-Kind-Kurse, Vermittlung von unterstützenden Patenschaften, Beratung und Aktivitäten für Regenbogenfamilien oder Senior*innenkreise stattfinden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Für uns gehört die Kindertagespflege ebenso zur Säule der Kinderbetreuung wie die Kindertagesstätte. Auch hier muss gelten: Gute Qualität der Arbeit, gute Qualifizierung, gute Bezahlung, die über den Mindestlohn hinaus geht, und eine regelmäßige Evaluierung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Damit sich Kinder optimal entwickeln können, wollen wir in den Kitas multiprofessionelle Teams einsetzen: neben Erzieher*innen auch Personal aus den Bereichen der Sozialarbeit, Psychologie und Gesundheit. Für die Kinder und Eltern benachteiligter Familien wollen wir niedrigschwellige Beratungs-, Bildungs- und Unterstützungsprogramme anbieten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Bildungs- und Teilhabepaket erreicht viele Familien nicht. Wir wollen, dass alle Kinder, die einen Anspruch auf das Paket haben, mit Hilfe einer „Bildungskarte“ einen freien und unbürokratischen Zugang zu den Bildungs-, Kultur- und Sportangeboten in ihrer Kommune erhalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns für sichere Schulwege ein, die es den Kindern ermöglichen von Anfang an, selbstständig den Weg zur Schule zu meistern. Das fördert nicht nur ihre Selbstständigkeit, sondern auch ihre Gesundheit und Konzentration in der Schule.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Freiräume für Jugend</strong><strong>liche schaffen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jugend bedeutet für uns Möglichkeiten zur freien Entfaltung. Dafür braucht es die richtigen Voraussetzungen, Räume, Angebote, Beteiligungsmöglichkeiten und vor allem: Freiheiten, sich selbst auszuprobieren. Daher wollen wir Freiräume für Jugendliche schaffen, damit sie ihre Interessen und Fähigkeiten entdecken können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür machen wir uns stark:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Jugendliche brauchen Mitbestimmungsmöglichkeiten in ihrer Gemeinde. Dank unserer hartnäckigen Initiative im Landtag wurde die Kinder- und Jugendbeteiligung verpflichtend in die Kommunalverfassung aufgenommen. Wir wollen die konkrete Ausgestaltung der Beteiligung vor Ort fördern und unterstützen. Wir befürworten eigene Etats für Kinder- und Jugendparlamente bzw. Entwicklungswerkstätten, denn diese stellen einen Schlüssel in der Beiteiligung an der Kommunalpolitik dar.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Teilhabe bedeutet nicht nur Beteiligung an politischen Prozessen, sondern auch Engagement in Ehrenämtern – z.B. bei freiwilligen Feuerwehren, Geflüchteteninitiativen und in Vereinen. Wir wollen das Ehrenamt für Jugendliche attraktiv gestalten, um deren Verankerung vor Ort zu stärken und anstehende Generationenwechsel zu meistern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Jede Gemeinde soll eine*n Beauftragte*n für Angelegenheiten von Kindern und Jugendlichen ernennen (§18a (3) Kommunalverfassung).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit ist außerschulische Bildungsarbeit mit politischer, sozialer, kultureller und persönlichkeitsbildender Funktion. Wir wollen sie weiter ausbauen, mit den und im Interesse der Jugendlichen gestalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen Chancenungleichheit bekämpfen und mit Hilfe der „Bildungskarte“ den Zugang zu Nachhilfeangeboten für finanziell benachteiligte Jugendliche unbürokratisch ermöglichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Jugendliche brauchen Zugang zu Kultur, dazu zählen auch Kneipen, Bars und Clubs. Wir wollen Clubs in ländlichen wie urbanen Räumen erhalten und das Kulturangebot aufwerten. Dort, wo es keine Ausgehmöglichkeiten gibt, wollen wir durch guten ÖPNV dafür sorgen, dass eine sichere Hin- und Rückfahrt zu kulturellen Angeboten gewährleistet ist - auch bis früh am Morgen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mit Kunstausstellungen, Bandauftritten, Vorträgen und Workshops in Kneipen und Jugendclubs lassen sich viele Formen der Kunst, Kultur und Bildung vernetzen. Kultur soll zugänglich und aktiv gestaltbar sein. Nur so kann das Interesse an ihr bestehen bleiben. Kultur sollte nicht auf die klassischen Orte für Kunst, Theater und Musik beschränkt sein, sondern auch dort stattfinden, wo sie junge Menschen erreicht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen in unseren Gemeinden nicht-kommerzielle Räume für junge Menschen schaffen. So sollen für Jugendliche ohne eigenes Einkommen gute Alternativen zu teuren Kneipen und kommerziellen Treffpunkten angeboten werden. Gemeinden können Räume zur Verfügung stellen und gegebenenfalls Vereine als Träger der Projekte unterstützen. Wir wollen gemeinsam mit der Jugend vor Ort sogenannte „Solispaces“ entwickeln, in denen zum Beispiel nichtkommerzielle Kneipen, Umsonstläden, Tischkicker-Räume und Co-Working-Spaces einen Platz finden können. Es sollen nicht nur Freizeiträume, sondern auch Räume für ungestörtes Arbeiten mit kostenlosem W-LAN entstehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Freizeit- und Arbeitsräume für Jugendliche sind nicht immer von vier Wänden umgeben. Wir setzen uns dafür ein, dass in unseren Gemeinden ausreichend Grünflächen als Liegewiesen zur Verfügung stehen. Zudem sollen Schulsportanlagen nachmittags und am Wochenende der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. In Gemeinden, die an einem Badegewässer liegen, muss dafür gesorgt werden, dass ausreichend legale Badestellen zur Verfügung stehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um Diskriminierung vorzubeugen und Risiken für Jugendliche zu minimieren, wollen wir moderne und offene Aufklärungsarbeit in Bezug auf Gleichberechtigung und queeres Leben, aber auch im Bereich des Drogenkonsums leisten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen für guten öffentlichen Nahverkehr sowie gute Internet- und Mobilfunkverbindungen sorgen, denn sie sind Grundvoraussetzung – gerade für ländliche Kommunen -, um konkurrenzfähig zu bleiben, Jugendliche vor Ort zu halten oder Rückkehrer*innen zu gewinnen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gute Bildungsangebote voranbringen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gute Bildung für jedes einzelne Kind – das ist für uns eine zentrale Gerechtigkeitsfrage. Denn gute Bildung eröffnet die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Wir wollen Schulen zu Lern- und Lebensorten entwickeln, die Möglichkeiten eröffnen und Horizonte erweitern, ein Leben lang.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür machen wir uns stark:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen gute Schulen - auch in ländlichen Regionen. Gute Schule ist angstfrei, macht Spaß, bietet ausreichend Zeit bei Lernproblemen, gibt Unterstützung und ermöglicht individuelle Lernwege. Wir machen auf allen Ebenen Druck für eine bessere Ausstattung der Schulen: finanziell und technisch. Für einen innovativen, digital gestützten Unterricht und an moderne Lernformen angepasste Rahmenbedingungen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schulbau und -sanierung müssen sich an den Bedürfnissen aller Beteiligten orientieren und flexible Nutzungsmöglichkeiten der Lernumgebung bieten. Wir wollen Orte zum Leben und Lernen schaffen, die Lernfreude und Kreativität wecken und die ökologisch und energieeffizient sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir unterstützen das Ziel, dass möglichst alle Schulen das Konzept der „Schule für Gemeinsames Lernen“ übernehmen. Inklusiver Unterricht bedeutet die individuelle Förderung jedes Kindes – ganz gleich ob mit oder ohne Förderbedarf, ob leistungsstark oder eher schwach. Gleichzeitig brauchen wir inklusive Schwerpunktschulen für besondere Förderbedarfe. Uns ist es wichtig, dass der Anspruch auf einen Hortbesuch bis zum Abschluss der sechsten Jahrgangsstufe unkompliziert in allen Kommunen möglich ist. Für Kinder mit Förderbedarf muss ein Nachmittagsangebot bereitstehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gesundes Essen und ausreichendes regelmäßiges Trinken sind nicht nur Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung der Kinder, sondern auch für ihren Lernerfolg. Wir wollen in Kitas, Schulen und öffentlichen Einrichtungen konsequent regionale Produkte und mehr bio auf den Teller bringen. Damit frisch vor Ort gekocht werden kann, wollen wir eigene Küchen einführen. Anspruchsberechtigte Kinder sollen mit Hilfe der „Bildungskarte“ kostenfrei und unbürokratisch am Mittagessen in Kita, Schule oder Hort teilnehmen können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns für eine Stärkung der Mitwirkung in Kitas und Schulen ein. Das betrifft insbesondere Kitaausschüsse und Kitabeiräte, die Mitwirkungsorgane von Schüler*innen und Eltern, Schülervertretung, Elternvertretung, Schulkonferenz, Kreisschülerrat, Kreiselternrat und Kreisschulbeirat, z.B. durch Betreuungslehrer*innen für die Schülervertretung oder durch mehr Mitspracherechte für die Eltern bei der Essensversorgung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Langfristig sollen Schüler*innen, Auszubildende und Studierende den ÖPNV kostenlos nutzen können. Beginnend wollen wir ein 365€-Ticket für Schüler*innen und Auszubildende anbieten und das Wirrwarr der verschiedenen kreislichen Erstattungsregeln harmonisieren. Senior*innenen- und Familientickets sollen insgesamt günstiger werden. Dabei anfallende Mehrkosten muss das Land übernehmen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen eine wohnortnahe und aktivierende Weiterbildungspolitik, die Menschen in allen Lebensphasen den Zugang zu Bildungs- und Kultureinrichtungen offenhält und so lebenslanges Lernen ermöglichen. Deshalb unterstützen wir Volkshochschulen, die die Weiterbildungslandschaft erweitern und durch Sprach- und Integrationskurse maßgeblich zur Integration von Geflüchteten beitragen. Wir wollen die Grundförderung für die Volkshochschulen aufstocken und setzen uns für faire Honorare und qualifiziertes Personal ein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bibliotheken sind wichtige kulturelle Treffpunkte und Teil der öffentlichen Infrastruktur. Wir wollen sie erhalten und als Standortfaktoren in die regionalen Entwicklungsplanungen einbeziehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gemeinsam und gerecht: Alle mitnehmen!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort stärken. Alle Menschen, die hier aufwachsen und leben, wohnen und arbeiten, brauchen Perspektiven für ein gutes Leben, egal ob jung oder alt, Frau oder Mann, schon lange hier ansässig oder neu zugezogen. Unser Ziel ist, Teilhabe und Selbstbestimmung für jede und jeden zu ermöglichen. Wir stehen für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft, die die Verschiedenheit der Menschen als Bereicherung versteht und wertschätzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür machen wir uns stark:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen auch vor Ort alles dafür tun, Armut und Perspektivlosigkeit entgegenzuwirken. Unser Ziel ist Teilhabe und Selbstbestimmung für Jede*n. Zum Beispiel durch Gebührenfreiheit in kommunalen Einrichtungen, die Bekämpfung von Kinderarmut mit Einführung der „Bildungskarte“ und Fortführung bzw. Erhalt von Arbeit und Beschäftigung im öffentlichen Interesse der Kommunen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei der freiwilligen Feuerwehr, im Sportverein oder der Tafel: Ehrenamtliches Engagement ist ein elementarer Bestandteil des Gemeindelebens und trägt zum Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Wir wollen es mehr unterstützen und weiter stärken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fördern Inklusion in allen Lebensbereichen - das bedeutet nicht nur gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung, sondern auch Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden, auf der Straße, im Internet und in Schreiben von Behörden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Senior*innen sind auf soziale Angebote in Wohnortnähe angewiesen. Wir treten für die Schaffung von generationenübergreifenden Begegnungsorten, für Seniorenbeiräte und die Würdigung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements ein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Zahl älterer und pflegebedürftiger Menschen nimmt zu. Die meisten möchten möglichst lange in ihrer vertrauten Wohnumgebung bleiben. Angebote für die ambulante häusliche Pflege und die Bildung eines pflegefreundlichen Wohnumfeldes unterstützen wir. Den barrierefreien sozialen Wohnungsbau und zukunftsweisende neue Wohnformen wollen wir entschlossener fördern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unser Anspruch bleibt die wohnortnahe medizinische Versorgung: Wir wollen die Übernahme von Arztpraxen durch junge Ärzt*innen erleichtern, Medizinische Versorgungszentren fördern und Projekte wie rollende Arztpraxen vorantreiben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Statt Krankenhäuser zu schließen, wollen wir Kooperation zwischen Kliniken und allen Akteuren der Versorgungskette fördern: für einen Umbau der Standorte zu modernen sektorübergreifenden Gesundheitsanbietern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die gemeindenahe ambulante psychiatrische Versorgung vor Ort, die Sozialpsychiatrischen Dienste (SpDi), Psychiatrischen Institutsambulanzen (PIAs), Tageskliniken und kommunale psychiatrische Verbünde wollen wir verbessern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen die Gleichstellung von Frauen vor Ort voranbringen und die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in ihrer Arbeit stärken. Sie müssen über ausreichend Zeit und ein eigenes Budget für ihre Arbeit verfügen. In allen Kommunen mit mehr als 20.000 Einwohner*innen wollen wir volle Stellen für hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte etablieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Von sexualisierter und häuslicher Gewalt betroffene Frauen und Kinder dürfen wir nicht allein lassen. Wir wollen Frauenhäuser und Frauenschutzwohnungen verlässlich und ausreichend finanzieren. Frauenberatungsangebote und präventive Maßnahmen müssen auch in den ländlichen Räumen erreichbar sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen in allen Gemeinden ein offenes und modernes Gesellschaftsbild ohne Diskriminierung leben. Wir wollen gleiche Rechte für lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, trans*, inter* und queere Menschen (LSBTTIQ*), Diskriminierungen entgegenwirken und Hilfen auch für queere Geflüchtete ermöglichen. Ein Hilfsangebot vor Ort in den Kreisen soll die Etablierung von Ansprechpartner*innen für LSBTTIQ*-Belange in den Büros der Gleichstellungsbeauftragten werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen an öffentlichen Plätzen geschlechterdifferenzierte Analysen durchführen und die Sicherheit für Frauen und andere Personengruppen gewährleisten. Wir wollen in öffentlichen Gebäuden der Kommunen auch Unisex-Toiletten anbieten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir streiten für eine weltoffene Gesellschaft und treten Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus, Homo-, Trans- und Biphobie, sowie jeglicher Form von Menschenfeindlichkeit entschieden entgegen. Dazu wollen wir zivilgesellschaftliches Engagement und lokale Aktionsbündnisse weiter stärken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Integration findet vor allem in den Kommunen statt. Wir wollen gute Bedingungen für eine gelingende Integration schaffen. Flüchtlingskoordinator*innen, Migrationsbeauftragten und Migrationssozialarbeiter*innen sollen die Integration vor Ort koordinieren und fördern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die großartige Arbeit der Willkommensinitativen wollen wir stärken, zum Beispiel durch personelle Unterstützung durch die Verwaltung oder die Übernahme von Verwaltungskostenpauschalen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Wohn- und Lebensbedingungen in den Unterkünften wollen wir verbessern und für eine möglichst schnelle, dezentrale Unterbringung in Wohnungen sorgen. Sollten die Geflüchteten auch nach Erlangung des Aufenthaltstitels in den Unterkünften bleiben müssen, da sie keine bezahlbare Wohnung finden, müssen die Mietkosten angemessen sein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir setzen uns für ein ausreichendes und gut erreichbares Angebot an Sprach- und Integrationskursen ein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kitas und Schulen wollen wir für den Umgang mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen stärken. Daher wollen wir auf Landesebene mehr individuelle Förderung, eine Verbesserung der Betreuungsschlüssel und eine bessere Ausstattung des Programms &quot;Kiez-Kita&quot; erreichen. Für den Unterricht in den Vorbereitungsklassen und besonders für die Übergänge in die Regelklassen brauchen wir gut fortgebildete Lehrkräfte und ausreichend Schulsozialarbeit.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir unterstützen Initiativen der „Seebrücke“, die bundesweit entstehen, so auch in den Kommunen Brandenburgs, die „sichere Häfen“ zur Aufnahme von geflüchteten Menschen aus Seenot werden wollen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Lebendige Kulturlandschaft gestalten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kunst und Kultur sind für eine offene Gesellschaft unverzichtbar und kann in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche Orientierung geben und neue Perspektiven eröffnen. Wir verteidigen die kulturelle Vielfalt und wollen das kulturelle Leben vor Ort beleben und fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür machen wir uns stark:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen Kunst und Kultur als zentralen Bestandteil unseres sozialen Zusammenlebens fördern und in Kommunen und Kreisen gute Rahmenbedingungen für vielfältige Kunst- und Kulturangebote schaffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Öffentliche Musik- und Kunstschulen, Ausstellungs- und Aufführungsräume, Volkshochschulen und Bibliotheken bieten ein hochwertiges Angebot an kultureller Bildung, das wir gut ausstatten, erhalten und ausbauen wollen. Die Angebote dürfen nicht als sogenannte „freiwillige Leistungen“ dem Rotstift zum Opfer fallen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns für auskömmliche Bezahlung im Kulturbereich ein. Schulen und Projekte der kulturellen Bildung sollen tariflich bezahlte und qualifizierte Mitarbeiter*innen vorhalten. Das Honorar für freie Mitarbeiter*innen muss an den Tariflohn einschl. der Arbeitgeberanteile angelehnt sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen eine „Freie Kunst- und Kulturförderung“, denn sie vermeidet „Erbhöfe“, von denen immer die gleichen Angebote profitieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns für eine lebendige Erinnerungskultur und eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ein. Die bestehenden Erinnerungsorte wollen wir weiter fördern und auch bisher vernachlässigte Orte in den Blick nehmen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir unterstützen Initiativen zur Ortsgestaltung und Regionalgeschichte wie Heimat- und Kulturvereine. Diesen wollen wir ein proaktives Angebot machen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gute Baukultur motiviert Menschen sich auch emotional den aktuellen Herausforderungen wie die wachsende Urbanisierung, Schrumpfung ländlicher Räume, Ressourcenknappheit und Flächenverbrauch zu stellen. Wir unterstützen die Schaffung von Kunst-, Kultur- und Baukulturstiftungen auf Landes- und Kreisebene.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Erhalt und die Weiterentwicklung ortsbildprägender Gebäude und vorhandener Bausubstanz stiften kulturelle Identität. Wir wollen den Denkmalschutz ausbauen, auch weil er das regionale Handwerk und die Identifikation mit Ort und Landschaft stärkt. Denkmalschutz bedeutet für uns dabei, die Vielfalt verschiedener Epochen zu bewahren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mit vielfältigen kulturellen Angeboten wollen wir die Attraktivität unsrer Dörfer und Städte steigern und den sanften Tourismus weiterentwickeln.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir unterstützen besonders den Erhalt oder Aufbau von Begegnungsorten wie Dorfgemeinschaftshäusern, um das soziale und kulturelle Leben in den ländlichen Regionen zu fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen den interkulturellen Dialog fördern und verstärkt Projekte unterstützen, die die den Austausch mit Migrant*innen und Neuzugewanderten fördern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Sprach- und Kulturförderung für die lange unterdrückte sorbisch/wendische Minderheit setzen wir fort.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Demokratie lebt vom Mitmachen und Mitgestalten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnisgrüne Kommunalpolitik setzt auf Anerkennung, Wertschätzung und Unterstützung des Engagements der Bürgerinnen und Bürger sowohl von Verwaltung als auch politischen Mandatsträger*innen. Auf Landesebene kämpfen wir für Erleichterungen für Bürgerbegehren und Bürgerentscheide, z.B. längere Fristen, weniger Tabu-Themen und eine Absenkung der Quoren. Aber auch jenseits der Direkten Demokratie gibt es Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung, die es zu gestalten gilt. Neben der Schaffung von formalen Rahmen wollen wir auch die Verwaltungsmitarbeiter*innen durch Weiterbildungen unterstützen, die Verfahren sicher anzuwenden und ihre Vorteile zu nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür machen wir uns stark:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns für Bürgerbeteiligungssatzungen mit großzügigen Beteiligungsmöglichkeiten ein, die in verbindlichen Leitlinien nach dem Vorbild Heidelbergs festgeschrieben werden. In diesen Satzungen können auch über die Kommunalverfassung hinausgehende Beteiligungsinstrumente festgelegt werden. Mittels einer fortlaufend aktualisierten Vorhabenliste soll eine frühzeitige Information der Bürger*innen über die wichtigsten Projekte und Planungen der Stadt gewährleistet werden. Beteiligungsverfahren sollen dabei vom<br>
Gemeinderat, von der Verwaltung selbst, von einer definierten Anzahl von<br>
Einwohner*innen oder den vorhandenen Beiräten angeregt werden können.<br>
Dabei stehen eine Vielzahl von Verfahren zur Verfügung, z.B. Planungszellen, Workshops, Bürgerdialoge, Bürgerforen und Bürgerpanels, Runden Tische oder World-Cafés. Die Beteiligungsergebnisse müssen verlässlich in Abwägungs- und Entscheidungsprozesse einfließen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir bringen kommunale digitale Beteiligungsplattformen voran, über die alle Bürgerinnen und Bürger Petitionen, Vorschläge, Anregungen u.ä. einreichen und/oder<br>
unterstützen können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ein einheitliches Bürgerinformationssystem mit Sitzungsterminen, Tagesordnungen, Anträgen, etc. sowie aussagefähigen Protokollen zu allen öffentlich verhandelten Punkten in jeder Kommune sowie schneller Erreichbarkeit von Ratsfraktionen und Verwaltung erleichtert den Bürger*innen die Übersicht über die Kommunalpolitik.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen stärker die Möglichkeit nutzen, Gremiensitzungen live im Internet zu übertragen, um diese mitverfolgen zu können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Durch unsere Initiative im Landtag ist Kinder- und Jugendbeteiligung in der Kommunalverfassung festgeschrieben. Nun gilt es Beiräte und Parlamente für Kinder- und Jugendliche zu fördern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns für Beiräte für Senioren, Behinderte und ausländische Mitbürger*innen ein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ortsbeiräte und Stadtteilkonferenzen wollen wir stärken, u.a. durch verbesserte Informationsrechte und eigene Budgets sowie Möglichkeit der EinwohnerInnen von Ortsteilen, nur sie betreffende Angelegenheiten auch direktdemokratisch zu entscheiden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen eine Kultur der Transparenz etablieren, die dazu führt, dass mündige Bürger*innen informiert diskutieren und entscheiden können. Transparenz und<br>
Nachvollziehbarkeit von politischen Entscheidungen und Verwaltungshandeln sind Voraussetzungen für das Vertrauen in demokratische Strukturen und für die Möglichkeit, sich aktiv einzumischen. Ziel ist, dass im Zuge der ohnehin notwendigen Digitalisierung alle Verwaltungsdaten, Verträge oder Gutachten, die keiner Schutzbedürftigkeit unterliegen (z.B. personenbezogene Daten oder als geheim eingestuft), in offenen, maschinenlesbaren Formaten („Open Data“) proaktiv und zeitnah auf einer Open-Data-Plattform verfügbar gemacht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Stellung der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten gilt es zu stärken durch die Verpflichtung zur Schaffung von konkreten Rechten entsprechend der<br>
Vorgaben aus dem Landesgleichstellungsgesetz sowie Beauftragte oder Ombudsstellen für den Schutz vor Diskriminierung auch bei kleineren Kommunen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir setzen uns für einen Ehrenkodex für kommunale Abgeordnete ein, damit diese ihre beruflichen Tätigkeiten und ggf. Abhängigkeiten öffentlich machen sowie Schaffung eines Kodex für kommunale Unternehmen (Grundsätze guter Unternehmensführung). Die Organisation Transparency International sollte hierbei verstärkt eingebunden werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Modern und bürgernah: Öffentliche Verwaltung modernisieren und digitalisieren</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen die Verwaltung modernisieren und bürgerfreundlicher machen. Die Möglichkeiten der Digitalisierung wollen wir nutzen, um Verwaltungsvorgänge einfacher und effizienter zu gestalten und mehr online-Teilhabe zu ermöglichen. Barrierefreiheit, Informationssicherheit und Datenschutz sind dabei zwingend erforderlich.<br><br>
Dafür machen wir uns stark:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bürgerämter der Städte und Gemeinden, sollen zum Eingangstor für die gesamte<br>
Kommunalverwaltung werden, also auch für die Angebote der Kreisverwaltung. Damit wollen wir eine möglichst wohnortnahe Verwaltung aus einer Hand schaffen. Wo die Wege zum Bürgerbüro zu weit werden, wollen wir mobile Bürgerserviceangebote einführen, wie es sie bereits in einigen Kommunen gibt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Durch mehr Digitalisierung und Möglichkeiten zur online-Antragstellung wollen wir den Gang zum Amt überflüssig zu machen, wenn gewünscht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen die Grundlagen schaffen für eine erfolgreiche Digitalisierung: Ausreichende Ausstattung des IT-Service, unbedingte Beachtung von Sicherheits- und Datenschutzstandards bei Ausschreibungen, Beachtung der Energieeffizienz bei Anschaffung neuer Hard-und Software und langfristig eine Umstellung auf freie und quelloffene Software</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Kulturelle Identität der Städte und Dörfer wollen wir erhalten. Zwangsfusionen lehnen wir ab. Freiwillige Zusammenschlüsse wollen wir unterstützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Perspektivisch wollen wir alle Ämter zu brandenburgischen Verbandsgemeinden weiterentwickeln, mit direkt gewählten Bürgermeister*innen und mehr Beteiligungsmöglichkeiten für die Bürger*innen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bürger*innen brauchen eine leistungsstarke Verwaltung mit gut ausgebildeten Beschäftigten, mit tariflicher Bezahlung und einer auskömmlichen Personalausstattung. Die Verwaltung muss für die für die Bürgerinnen und Bürger durch ein angemessenes und geordnetes Angebot von Sprechzeiten gut erreichbar ist. Dies muss gleichermaßen auch für die kommunalen Gesellschaften gelten. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse, etwa an Musikschulen und Volkshochschulen, sind einzudämmen und neue zu unterlassen. Tätigkeiten, wie Wachschutz und Reinigungsleistungen, dürfen nicht weiter an private Firmen vergeben werden. Soweit möglich, sollen outgesourcte Aufgaben rekommunalisiert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Im kommunalen Verwaltungshandeln (Formulare, Vorschriften und allgemeine Informationen) muss die Vielfalt der Familienformen und der geschlechtlichen Identitäten angemessen Berücksichtigung finden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Solide Finanzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit Kommunen die kommunale Selbstverwaltung mit Leben füllen können, indem sie freiwillige Leistungen anbieten, die Bürger*innen demokratisch beteiligen und eine<br>
moderne Verwaltung aufbauen können, müssen Land und Bund für eine ausreichende<br>
Finanzierung der Kommunen Sorge tragen. Die Kommunen in Brandenburg müssen ihre<br>
volle finanzielle Souveränität erlangen und im Berliner Umland das Wachstum meistern können. Immer noch steht jede fünfte Kommune unter Haushaltsaufsicht, d.h. ihre Einnahmen decken auch bei sparsamster Haushaltsführung die Ausgabe nicht und Rücklagen sind nicht vorhanden. Wir wollen die kommunale Ebene dauerhaft besser finanzieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür machen wir uns stark:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine Neuordnung des kommunalen Finanzausgleichs. Für die Teilentschuldung von Kommunen mit besonders hohen Kassenkrediten muss das Land ausreichend Mittel bereitstellen. Für die Neuordnung des kommunalen Finanzausgleichs wollen wir die Ausgleichsmechanismen zwischen armen und reichen Kommunen stärken, uns mehr am Steueraufkommen und Bedarf orientieren und soziale Aspekte, wie zum Beispiel die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften, bei der Verteilung der Schlüsselzuweisungen stärker berücksichtigen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Haushaltskonzepte, die Priorität nicht auf kurzfristige Investitionen in Einzelinteressen setzen, sondern auf eine langfristige Entwicklung der Kommune zum Wohle aller Bürger*innen, d.h. auf Investitionen in Kitas und Schulen, Gemeinde- und Familienzentren, Jugend- und Seniorenarbeit, Sport und Kultur, Klimaschutz- oder Radwegekonzepte u.v.m.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Transparente und übersichtliche Haushalte der Kommunen, damit Abgeordnete und Bürger*innen sie verstehen können. Die Möglichkeiten des doppischen Haushalts sollen so genutzt werden, dass finanzielle Spielräume für politische Prioritätensetzungen sichtbar werden. Einnahmen, deren Quellen und Entwicklung sowie die Ausgaben und Änderungen gegenüber dem Vorjahr<br>
müssen nachvollziehbar dargelegt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Den Abbau von Schulden und den Erhalt von Eigenkapital, damit es auch für zukünftige Generationen finanzielle Spielräume gibt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Den Ausverkauf von Grund und Boden durch die Kommunen wollen wir stoppen. Kommunale Grundstücke sollen nur noch auf Erbpachtbasis vergeben werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ein Bürger*innenhaushalt als ein gutes Projekt, um Spar- und Investitionsvorschläge der Bevölkerung zu erfragen, abzuwägen und so weit<br>
wie möglich auch umzusetzen. Damit wollen wir den Bürger*innen ermöglichen an den Entscheidungen über die Ausgaben ihrer Kommune zu beteiligen, insbesondere an Entscheidungen über die sogenannten „freiwilligen Leistungen“ z.B. für Projekte im Bereich Soziales, Kultur oder Sport. Viele Kommunen in Brandenburg praktizieren das bereits erfolgreich.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Europa vor Ort erfahrbar machen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Europäische Union ist eine politische Erfolgsgeschichte, ganz besonders auch für Brandenburg. Niemals zuvor in der Geschichte gab es eine vergleichbare Periode des weitreichenden Friedens, der politischen und persönlichen Freiheit für alle und des relativen Wohlstands für viele, gleichwohl die EU bei der Armutsbekämpfung und der Wohlstandsverteilung aus unserer Sicht dringend besser werden muss. Wir können uns eine gute Zukunft für Brandenburg und seine Kommunen nur im Rahmen eines gemeinsamen Europas vorstellen und werden es mit aller Kraft verteidigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür machen wir uns stark:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen Europa vor Ort sichtbarer machen, z.B. durch eine klare Ausweisung von EU-geförderten Projekten vor Ort.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Für alle Fragen rund um Europa wollen wir in den Regionen zentrale Anlaufstellen einrichten, sogenannte „One-Stop-Shops“, die über Förder- und Austauschprogramme informieren und auch die Funktion von „Willkommens-Centern“ für EU-Bürger*innen, die sich in Brandenburg niederlassen, übernehmen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir stärken die europapoltische Kompetenz der Brandenburger Kommunalverwaltungen und werden dafür Hospitationen von Kommunalverwaltungsmitarbeiter*innen in Brüssel (z.B. bei der Landesvertretung der Brandenburger Landesregierung) fördern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen im Rahmen des Erasmus-Programms einen Austausch für kommunale und regionale Mandatsträger*innen in Brandenburg einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir bringen Initiativen zur Beantragung von EU-Fördermitteln für Kommunen in Gang, ganz besonders für Klima- und Umweltfreundliche Projekte.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir unterstützen die Beziehungen zu unserem Nachbarland Polen, z.B. durch mehr Polnisch-Unterricht an unseren Schulen und die Gründung von deutsch-polnischen Schulen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fördern die regionale Zusammenarbeit mit unseren polnischen Nachbargemeinden, z.B. durch regelmäßige gemeinsame Sitzungen von Stadtverordnetenversammlungen, Kreistagen und Gemeindevertretungen sowie durch Unterstützung von grenzüberschreitend arbeitenden lokalen Vereinen und Initiativen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen europäische Städte-, Orts- und Regionalpartnerschaften mit Leben füllen. Vereine, die diese Partnerschaften tragen, wollen wir mit finanzieller und organisatorischer Hilfe unterstützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gemeinsam können wir unser Land <em>fair</em>wandeln. Weil wir hier leben!</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 14 Mar 2019 23:17:13 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D1NEU: Resolution: Der Kohlekompromiss kann nur ein Anfang sein – kein weiteres Dorf opfern – Strukturwandel zivilgesellschaftlich voranbringen</title>
                        <link>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Resolution_Der_Kohlekompromiss_kann_nur_ein_Anfang_sein__kein_weiter-45174</link>
                        <author>Landesdelegiertenkonferenz (beschlossen am: 23.02.2019)</author>
                        <guid>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Resolution_Der_Kohlekompromiss_kann_nur_ein_Anfang_sein__kein_weiter-45174</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach Jahren des klimapolitischen Stillstands hat die Kohlekommission nun Eckpunkte vorgelegt, mit denen Deutschland wieder auf den Pfad des Pariser Klimaabkommens kommen kann. Dies kann allerdings nur gelingen, wenn die in der Kommission vereinbarten Revisionsklauseln genutzt werden, um einen schnelleren Ausstieg zu forcieren. Nicht ohne Grund geben sich z.B. Schüler*innen mit dem bisherigen Ergebnis nicht zufrieden, streiken unter dem Motto &quot;fridays for future&quot; und fordern weitere ambitionierte Schritte. Nach dem Bericht der Kohlekommission ist klar, dass uns noch harte Kämpfe um die Ausgestaltung des Kohleausstiegs bevorstehen. Dennoch sind die Eckpunkte ein wichtiges Signal, dass Deutschland als großes Industrieland aus der Kohle aussteigt. Ohne den langjährigen Druck der Umwelt- &amp; Klimabewegung sowie von uns Bündnisgrünen wäre dies nicht möglich gewesen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nun müssen Bundesregierung und Landesregierungen die Empfehlungen der Kommission zügig in Gesetzestexte gießen und umsetzen. Mit Blick auf die fortschreitende Klimakrise sowie die Klimaziele ist klar, dass der Kohleausstieg in Deutschland und Brandenburg deutlich früher abgeschlossen sein muss als 2038. Damit die in der Kommission vereinbarten Revisionsklauseln nicht zur Senkung, sondern zur Einhaltung der Klimaziele genutzt werden, braucht es deshalb weiterhin großen Druck von Klimaschützer*innen. Denn die Brandenburger SPD steht nicht für mehr, sondern weniger Klimaschutz: Nach wie vor kämpft sie für die Umsetzung des sogenannten Revierkonzepts der LEAG, mit dem der Brandenburger Kohleausstieg in die 2040er Jahre verschoben würde!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für NRW hat die Kohlekommission zeitnahe Meilensteine empfohlen, u. a. umfangreiche Kraftwerksabschaltungen bis 2022 und den Erhalt des Hambacher Waldes. Für Brandenburg dagegen ist weiterhin offen, ob der Tagebau Welzow Süd II noch kommt. Für die direkt und indirekt in der Kohle Beschäftigten gibt es damit keine Planungssicherheit. Und auch die Einwohner*innen von Proschim wissen weiterhin nicht, ob ihr Dorf abgebaggert wird. Verantwortlich dafür sind vor allem Ministerpräsident Dietmar Woidke und sein Amtsvorgänger Matthias Platzeck. Sie haben in der Kommission die Absage an den neuen Tagebau Welzow Süd II, und damit auch ein klares Bekenntnis für den Erhalt Proschims, abgelehnt. Und das, obwohl die SPD bereits vor vielen Jahren versprochen hatte, dass Horno das letzte Dorf sei, welches aufgrund der Kohle verschwinde. Dass das Kommissionsmitglied Hannelore Wodtke als Vertreterin der Welzower Tagebaurand-Betroffenen das Kommissionsergebnis deshalb nicht mittragen konnte, ist für uns Bündnisgrüne mehr als verständlich. Gemeinsam kämpfen wir weiter gegen den neuen Tagebau und für den Erhalt Proschims! Auch bereits genehmigte Tagebaue wollen wir verkleinern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben dem Ausstieg aus der Kohleverstromung muss endlich der begleitende Strukturwandel angepackt werden. Laut Kommission sollen dafür in den nächsten 20 Jahren 16 Milliarden Euro für die Lausitz bereitgestellt werden. Für uns steht fest: Die Gelder können nur prozessbegleitend ausgereicht werden, wenn der Kohleausstieg auch tatsächlich stattfindet! Sie müssen konkret dem Strukturwandel zu Gute kommen und dürfen nicht als Entschädigungen an die Braunkohle-Industrie fließen. Außerdem sprechen wir uns für eine deutlich stärkere Einbindung der Zivilgesellschaft aus: Zehn Prozent der Bundesmittel sollen für zivilgesellschaftliche Projekte, soziales Unternehmertum, kulturelle Projekte etc. verwendet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu einem erfolgreichen Strukturwandel gehören für uns sowohl die Weiterbildung der Beschäftigten, der Ausbau der Schieneninfrastruktur (etwa die Elektrifizierung der Bahnstrecke Cottbus-Görlitz und der zweigleisige Ausbau der Strecke Lübbenau-Cottbus), Investitionen in Zukunftstechnologien rund um Digitalisierung und Energiewende sowie die Ansiedlung von Forschungseinrichtungen und Bundesbehörden. Wir drängen darauf, dass umgehend geklärt wird, nach welchen Kriterien und über welche Verfahren entsprechende Strukturwandelprojekte vom wem wo eingebracht werden können. Wir fordern einen Staatsvertrag für die Lausitz! Der von der Landesregierung bereits vor Jahren angekündigte Leitbildprozess muss endlich starten. Wir wollen eine gemeinsame Vorstellung davon entwickeln, wohin es nach dem Kohleausstieg gehen soll und wie das Selbstverständnis der Lausitz im Jahr 2050 aussehen könnte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wer am 1. September 2019 in Brandenburg Bündnis 90/Die Grünen wählt, stimmt für Klimaschutz und den schnellstmöglichen Kohleausstieg, gegen den Tagebau Welzow Süd II und für den Erhalt Proschims. Wir kämpfen weiter für einen nachhaltigen, mit den Menschen vor Ort gestalteten Strukturwandel in der Lausitz.</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 14 Mar 2019 17:01:55 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S2NEU: Anpassung verkürzte Ladungs- und Antragsfrist zur Landesdelegiertenkonferenz und Landesdelegiertenrat</title>
                        <link>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Anpassung_verkuerzte_Ladungs-_und_Antragsfrist_zurLandesdelegiertenkon-1377</link>
                        <author>Landesdelegiertenkonferenz (beschlossen am: 23.02.2019)</author>
                        <guid>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Anpassung_verkuerzte_Ladungs-_und_Antragsfrist_zurLandesdelegiertenkon-1377</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">I. Landessatzung § 9 Landesdelegiertenkonferenz</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Regelung bisher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die LDK wird mindestens einmal jährlich durch den Landesvorstand unter Angabe der Tagesordnung und mit einer Ladungsfrist von sechs Wochen einberufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Eine außerordentliche LDK wird durch den Beschluss des Landesvorstandes, des LDR, des LPR, auf Verlangen eines Fünftels der Kreisverbände oder von zehn Prozent der Mitglieder einberufen. Die Ladungsfrist verkürzt sich in diesem Fall auf vier Wochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(11) Anträge müssen mindestens vier Wochen vor der LDK in der Landesgeschäftsstelle eingehen. Wird die Ladungsfrist auf vier Wochen verkürzt, müssen die Anträge zwei Wochen vor der LDK in der Landesgeschäftsstelle eingehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Neufassung:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die LDK wird mindestens einmal jährlich durch den Landesvorstand unter Angabe der Tagesordnung und mit einer Ladungsfrist von sechs Wochen einberufen. Eine außerordentliche LDK wird durch den Beschluss des Landesvorstandes, des LDR, des LPR, auf Verlangen eines Fünftels der Kreisverbände oder von zehn Prozent der Mitglieder einberufen. Die Ladungsfrist verkürzt sich in diesem Fall auf vier Wochen. Bei besonderer Dringlichkeit kann die Ladungsfrist auf zehn Tage verkürzt werden. Personalwahlen dürfen bei verkürzter Ladungsfrist nur stattfinden, wenn dieser Tagungsordnungspunkt durch zwei Drittel der abgegeben gültigen Stimmen der Delegierten zugelassen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Streichung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(11) Anträge müssen mindestens vier Wochen vor der LDK in der Landesgeschäftsstelle eingehen. Wird die Ladungsfrist verkürzt, müssen die Anträge drei Tage vor der LDK in der Landesgeschäftsstelle eingehen. Satzungsanträge sind von verkürzten Fristen ausgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">II. Geschäftsordnung LDK §4 Ordentliche Anträge, Dringlichkeitsanträge, Änderungsanträge</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Regelung bisher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Änderungsanträge zu vorliegenden Anträgen können von jedem Mitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg eingebracht werden. Sie müssen spätestens eine Woche vor Beginn der LDK schriftlich eingereicht werden. Zur Behandlung nicht fristgerecht eingegangener Änderungsanträge entwickelt die Antragskommission einen Verfahrensvorschlag und stellt ihn der Versammlung zur Abstimmung vor. Bei verkürzter Einladungsfrist müssen Änderungsanträge spätestens zwei Tage vor Beginn der Versammlung schriftlich vorgelegt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Neufassung:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Änderungsanträge zu vorliegenden Anträgen können von jedem Mitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg eingebracht werden. Sie müssen spätestens eine Woche vor Beginn der LDK schriftlich eingereicht werden. Zur Behandlung nicht fristgerecht eingegangener Änderungsanträge entwickelt die Antragskommission einen Verfahrensvorschlag und stellt ihn der Versammlung zur Abstimmung vor. Bei verkürzter Einladungsfrist müssen Änderungsanträge spätestens ein Tag vor Beginn der Versammlung schriftlich vorgelegt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">III. Landessatzung §10 Landesdelegiertenrat</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Regelung bisher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Der LDR wird vom Landesvorstand vorbereitet und einberufen. Der Landesvorstand legt eine vorläufige Tagesordnung fest, die zusammen mit der Einladung mit einer Frist von mindestens sechs Wochen verschickt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(9) Anträge müssen mindestens vier Wochen vor dem LDR in der Landesgeschäftsstelle eingehen. Nicht fristgerecht eingereichte Anträge können als Dringlichkeitsanträge behandelt werden. Die Dringlichkeit ist zu begründen. Sie werden zugelassen, wenn sich mindestens zwei Drittel der an- wesenden Delegierten für ihre Behandlung aussprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Neufassung:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Der LDR wird vom Landesvorstand vorbereitet und einberufen. Der Landesvorstand legt eine vorläufige Tagesordnung fest, die zusammen mit der Einladung mit einer Frist von mindestens sechs Wochen verschickt wird. Bei besonderer Dringlichkeit kann die Ladungsfrist verkürzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(9) Anträge müssen mindestens vier Wochen vor dem LDR in der Landesgeschäftsstelle eingehen. Bei verkürzter Ladungsfrist müssen in der Einladung Fristen für Anträge und Änderungsanträge festgelegt werden. Nicht fristgerecht eingereichte Anträge können als Dringlichkeitsanträge behandelt werden. Die Dringlichkeit ist zu begründen. Sie werden zugelassen, wenn sich mindestens zwei Drittel der an- wesenden Delegierten für ihre Behandlung aussprechen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bisher haben wir recht lange Fristen für die Einladungen zu Parteitagen. Und das ist gut so! Ehrenamtliche Basismitglieder benötigen Vorlauf, um sich organisatorisch und inhaltlich auf diese vorzubereiten. Es braucht allerdings Ausnahmeregelungen für Spezialfälle, die wir bisher nicht erlebt haben, aber bereits in naher Zukunft Realität werden könnten. Wenn wir z.B. in Koalitionsverhandlungen sind, die sich lange hinziehen, auf der anderen Seite die Landesverfassung enge Fristen für die Wahl der Landesregierung vorschreibt, dann muss es auch mal möglich sein, mit kürzerer Frist einzuladen. Ein anderer Fall könnte eine Regierungskrise sein, wo es um die Frage Ausstieg oder Weiter machen geht. Der Landesvorstand hat sich verschiedene Satzungen anderer, insb. regierungserprobter Landesverbände angeschaut und daraus eine auf Brandenburg zugeschnittene Regelung abgeleitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Grundsätzlich unterscheidet der Antrag zwischen LDR und LDK. Die LDK, der große Parteitag mit allen Rechten, soll weiterhin eine definierte Mindestfrist behalten. Lange wurde im Landesvorstand über zwei Wochen als Frist diskutiert. Am Ende hat er sich aber für 10 Tage entschieden. Wenn z.B. am Wochenende etwas geschieht, kann der Landesvorstand am Montag tagen und für das Wochenende knappe zwei Wochen später einladen. Mit einer Zwei-Wochenfrist, könnte der Parteitag erst eine ganze Woche später stattfinden. Berlin hat die 10-Tagefrist sogar für ordentliche Parteitage als Regel!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für den LDR, den kleinen Parteitag, sieht der Antrag noch flexiblere Fristen vor. Dies kann ebenfalls hilfreich sein. Der LDR hat aber weniger Rechte, es kann also nicht kurzfristig z.B. die Satzung geändert oder ein Koalitionsvertrag angenommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Letztlich wird mit dem Antrag auch etwas Vertrauen in den Landesvorstand ausgedrückt, dass dieser auch in Zukunft angemessene Fristen für Einladung, Antragsstellung und Änderungsanträge vorsieht und nur in absolut notwendigen Ausnahmefällen zu den Ausnahmeregelungen greift. Am Ende muss er sich vor der Basis dafür politisch verantworten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 10 Mar 2019 20:32:42 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S1NEU: Harmonisierung zwei Drittel Regelungen</title>
                        <link>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Harmonisierung_zwei_Drittel_Regelungen-4525</link>
                        <author>Landesdelegiertenkonferenz (beschlossen am: 23.02.2019)</author>
                        <guid>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Harmonisierung_zwei_Drittel_Regelungen-4525</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">I. Landessatzung § 11 Landesvorstand</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Regelung bisher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die Dauer einer Amtsperiode beträgt zwei Jahre. Wiederwahlen sind möglich. Nach drei regulären Amtsperioden ist eine erneute Kandidatur für den Landesvorstand nur möglich, wenn die*der Kandidat*in vor Eintritt in die Wahl eine Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmen der Delegierten der Versammlung für die Zulassung zur Wahl auf sich vereinen kann. Der*dem Kandidat*in ist vor der Abstimmung die Gelegenheit für eine mündliche Begründung zu geben. Scheidet ein Mitglied des Landesvorstandes vorzeitig aus dem Amt aus, erfolgt eine Nachwahl für den Zeitraum bis zum regulären Ablauf der Amtsperiode des ausgeschiedenen Landesvorstandsmitgliedes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Neufassung:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die Dauer einer Amtsperiode beträgt zwei Jahre. Wiederwahlen sind möglich. Nach drei regulären Amtsperioden ist eine erneute Kandidatur für den Landesvorstand nur möglich, wenn die*der Kandidat*in vor Eintritt in die Wahl eine Mehrheit von zwei Dritteln derabgegebenen gültigen Stimmen für die Zulassung zur Wahl auf sich vereinen kann. Der*dem Kandidat*in ist vor der Abstimmung die Gelegenheit für eine mündliche Begründung zu geben. Scheidet ein Mitglied des Landesvorstandes vorzeitig aus dem Amt aus, erfolgt eine Nachwahl für den Zeitraum bis zum regulären Ablauf der Amtsperiode des ausgeschiedenen Landesvorstandsmitgliedes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">II. Landessatzung § 15 Unvereinbarkeitsregeln</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Regelung bisher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Nach zwei regulären Legislaturperioden ist eine erneute Kandidatur für einen Parlamentssitz nur möglich, wenn die*der Kandidat*in vor Eintritt in die Wahl eine Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmen der Delegierten der Wahlversammlung für die Wiederzulassung zur Kandidatur auf sich vereinen kann. Der*dem Kandidat*in ist vor der Abstimmung die Gelegenheit für eine mündliche Begründung zu geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Neufassung:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Nach zwei regulären Legislaturperioden ist eine erneute Kandidatur für einen Parlamentssitz nur möglich, wenn die*der Kandidat*In vor Eintritt in die Wahl eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen für die Wiederzulassung zur Kandidatur auf sich vereinen kann. Der*dem Kandidatin*en ist vor der Abstimmung die Gelegenheit für eine mündliche Begründung zu geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">III. Landessatzung §21 Satzung</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Regelung bisher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Stimmberechtigten der satzungsändernden Versammlung erforderlich. Sie können nicht Gegenstand eines Dringlichkeitsantrages sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Neufassung:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Sie können nicht Gegenstand eines Dringlichkeitsantrages sein.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es gibt mehrere Stellen für Zwei-Drittel-Mehrheiten in der Satzung. Alle sind jeweils unterschiedlich formuliert, was unterschiedliche Interpretationen zu lässt. Der vorliegende Antrag beabsichtigt, alle diese Regelungen gleich UND eindeutig zu formulieren.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 10 Mar 2019 20:28:46 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BL-02-RAS: Benjamin Raschke (Bewerbung Urwahl)</title>
                        <link>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Benjamin_Raschke_Bewerbung_Urwahl-23380</link>
                        <author>Benjamin Raschke</author>
                        <guid>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Benjamin_Raschke_Bewerbung_Urwahl-23380</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/ldk2019/Benjamin_Raschke_Bewerbung_Urwahl-23380/embeddedpdf?file=%2Fldk2019%2FBenjamin_Raschke_Bewerbung_Urwahl-23380%2Fviewpdf%3FsectionId%3D3780"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 21 Feb 2019 19:31:15 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BL-06-ROS: Clemens Rostock (Bewerbung Urwahl)</title>
                        <link>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Clemens_Rostock_Bewerbung_Urwahl-37834</link>
                        <author>Clemens Rostock</author>
                        <guid>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Clemens_Rostock_Bewerbung_Urwahl-37834</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/ldk2019/Clemens_Rostock_Bewerbung_Urwahl-37834/embeddedpdf?file=%2Fldk2019%2FClemens_Rostock_Bewerbung_Urwahl-37834%2Fviewpdf%3FsectionId%3D3780"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 21 Feb 2019 19:30:35 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BL-01-NON: Ursula Nonnemacher (Bewerbung Urwahl)</title>
                        <link>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Ursula_Nonnemacher_Bewerbung_Urwahl-12853</link>
                        <author>Ursula Nonnemacher</author>
                        <guid>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Ursula_Nonnemacher_Bewerbung_Urwahl-12853</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/ldk2019/Ursula_Nonnemacher_Bewerbung_Urwahl-12853/embeddedpdf?file=%2Fldk2019%2FUrsula_Nonnemacher_Bewerbung_Urwahl-12853%2Fviewpdf%3FsectionId%3D3780"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 21 Feb 2019 19:28:26 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BL-14-FUN: Robert Funke</title>
                        <link>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Robert_Funke-47538</link>
                        <author>Robert Funke</author>
                        <guid>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Robert_Funke-47538</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/ldk2019/Robert_Funke-47538/embeddedpdf?file=%2Fldk2019%2FRobert_Funke-47538%2Fviewpdf%3FsectionId%3D3780"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 21 Feb 2019 19:25:32 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BL-10-LAC: Matthias Lack</title>
                        <link>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Matthias_Lack-26377</link>
                        <author>Matthias Lack</author>
                        <guid>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Matthias_Lack-26377</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/ldk2019/Matthias_Lack-26377/embeddedpdf?file=%2Fldk2019%2FMatthias_Lack-26377%2Fviewpdf%3FsectionId%3D3780"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 21 Feb 2019 19:17:27 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BL-10-MAR: Dirk Marx</title>
                        <link>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Dirk_Marx-5922</link>
                        <author>Dirk Marx</author>
                        <guid>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Dirk_Marx-5922</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/ldk2019/Dirk_Marx-5922/embeddedpdf?file=%2Fldk2019%2FDirk_Marx-5922%2Fviewpdf%3FsectionId%3D3780"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 21 Feb 2019 18:43:54 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BL-07-BEN: Reinhild Benning</title>
                        <link>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Reinhild_Benning-11521</link>
                        <author>Reinhild Benning</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/ldk2019/Reinhild_Benning-11521/embeddedpdf?file=%2Fldk2019%2FReinhild_Benning-11521%2Fviewpdf%3FsectionId%3D3780"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 21 Feb 2019 18:43:13 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BL-07-PRI: Lisa Price</title>
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                        <author>Lisa Price</author>
                        <guid>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Lisa_Price-47272</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/ldk2019/Lisa_Price-47272/embeddedpdf?file=%2Fldk2019%2FLisa_Price-47272%2Fviewpdf%3FsectionId%3D3780"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 21 Feb 2019 18:42:37 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BL-14-MIC: Thomas Michel</title>
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                        <author>Thomas Michel</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/ldk2019/Thomas_Michel-26818/embeddedpdf?file=%2Fldk2019%2FThomas_Michel-26818%2Fviewpdf%3FsectionId%3D3780"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 21 Feb 2019 18:41:17 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BL-10-SCH: Stefan Schön</title>
                        <link>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Stefan_Schoen-19281</link>
                        <author>Stefan Schön</author>
                        <guid>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Stefan_Schoen-19281</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/ldk2019/Stefan_Schoen-19281/embeddedpdf?file=%2Fldk2019%2FStefan_Schoen-19281%2Fviewpdf%3FsectionId%3D3780"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 21 Feb 2019 18:35:12 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BL-ab20-SCH: Yvonne Scherzer</title>
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                        <author>Yvonne Scherzer</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/ldk2019/Yvonne_Scherzer-18809/embeddedpdf?file=%2Fldk2019%2FYvonne_Scherzer-18809%2Fviewpdf%3FsectionId%3D3780"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 21 Feb 2019 18:33:23 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BL-12-BAR: Vincent Bartolain</title>
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                        <author>Vincent Bartolain</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/ldk2019/Vincent_Bartolain-62776/embeddedpdf?file=%2Fldk2019%2FVincent_Bartolain-62776%2Fviewpdf%3FsectionId%3D3780"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 21 Feb 2019 18:21:37 +0100</pubDate>
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                        <title>BL-10-Giz: Thomas von Gizycki</title>
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                        <author>Thomas von Gizycki</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/ldk2019/Thomas_von_Gizycki-45562/embeddedpdf?file=%2Fldk2019%2FThomas_von_Gizycki-45562%2Fviewpdf%3FsectionId%3D3780"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 21 Feb 2019 18:14:16 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BL-09-FRe: Sabine Freund</title>
                        <link>https://ldk2019.antragsgruen.de/ldk2019/Sabine_Freund-64637</link>
                        <author>Sabine Freund</author>
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                        <pubDate>Thu, 21 Feb 2019 17:48:23 +0100</pubDate>
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                        <title>BL-13-Bud: Ricarda Budke</title>
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                        <author>Ricarda Budke</author>
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                        <pubDate>Thu, 21 Feb 2019 17:46:02 +0100</pubDate>
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